US-Justizminister räumt Nutzung von Wikileaks obwohl "kein Fan" ein

US-Justizminister räumt Nutzung von Wikileaks obwohl "kein Fan" ein
US-Justizminister räumt Nutzung von Wikileaks ein - obwohl "kein Fan"
Der Chef des US-amerikanischen Justizministeriums, Jeff Sessions, hat trotz seines Geständnisses vor einem Jahr, das Whistleblower-Netzwerk Wikileaks bei seinen öffentlichen Auftritten gebraucht zu haben, behauptet, kein Anhänger der Enthüllungsplattform zu sein. Das verlautbarte er im Laufe der Anhörungen im juristischen Komitee des US-Repräsentantenhauses.

Während der Sitzung erinnerten die Kongress-Abgeordneten Sessions daran, dass er im Zuge der Präsidentschaftskampagne von Donald Trump seine Zuwendung gegenüber der Organisation von Julian Assange offen bezeugt hatte. Dabei hatte der Politiker unter anderem eingestanden, Wikileaks-Daten selbst benutzt zu haben. Daraufhin wurde er gebeten, seine Stellung zu Aussagen des CIA-Chefs Mike Pompeo zu nehmen, der die Plattform einen "nichtstaatlichen feindseligen Nachrichtendienst" genannt hatte. "Ich bin kein Wikileaks-Fan", antwortete Sessions.

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