Zwei Bundeswehrsoldaten in Mali durch eigene Kameraden versehentlich verletzt

Zwei Bundeswehrsoldaten in Mali durch eigene Kameraden versehentlich verletzt
Bundeswehrsoldat in Mali
Bei einem Einsatz zum Schutz eines Bundeswehr-Camps in der ehemaligen Rebellenhochburg Gao in Mali sind zwei deutsche Soldaten durch eigene Kameraden versehentlich verletzt worden. Während der Vorbereitung zu dem Einsatz sei es am Dienstag "zu einer ungewollten Schussabgabe innerhalb eines Transportpanzers Fuchs" gekommen, teilte die Bundeswehr mit. Dabei seien die deutschen Soldaten "nicht bedrohlich" verletzt worden.

Zuvor sei am Zaun des Camps eine Person gemeldet worden, die versucht habe, einzudringen. Die Alarmeinheit des deutschen Einsatzkontingents der UN-Mission Minusma habe die Person schließlich festgesetzt. Die Weiten der Sahara im Norden Malis gelten als Rückzugsgebiet islamistischer Terrorgruppen. Immer wieder kommt es zu Angriffen auf UN-Truppen, malische Soldaten und Zivilisten. Die Bundeswehr beteiligt sich mit rund 900 Soldaten an der UN-Friedensmission zur Stabilisierung des westafrikanischen Landes und ist in Gao stationiert. (dpa)

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