Trumps Sohn gibt Briefwechsel mit Wikileaks während Präsidentschaftskampagne seines Vaters preis

Trumps Sohn gibt Briefwechsel mit Wikileaks während Präsidentschaftskampagne seines Vaters preis
Trumps Sohn gibt Briefwechsel mit Wikileaks während Präsidentschaftskampagne seines Vaters preis
Am Montagabend (Ortszeit) hat der älteste Sohn des US-Präsidenten Donald Trump bestätigt, dass er während des US-Wahlkampfs Kontakt mit der Enthüllungsplattform Wikileaks gehabt hatte. Donald Trump Jr. veröffentlichte Nachrichten, die eine Kommunikation zwischen ihm und dem Twitterkonto von Wikileaks zeigen.

Aus den von Trump Jr. veröffentlichten Nachrichten geht hervor, dass er mehrmals Anfragen von Wikileaks bekam. Von ihm selbst finden sich darunter drei Antworten.

Die Plattform schickte ihm zunächst eine Frage zu einem politischen Aktionskomitee. Trump Jr. antwortete, er wisse nicht, wer das sei, wolle sich aber umhören. In der nächsten Nachricht bat Wikileaks ihn, einen Bericht über Clinton öffentlich zu kommentieren. Trump Jr. entgegnete, er habe dies bereits getan. Dann fügte er hinzu: "Es ist erstaunlich, womit sie durchkommt." In der dritten Nachricht fragte er Wikileaks, was hinter einer Enthüllung stecke, von der er gelesen habe. Die Plattform bat ihn weiter darum, einen Link zu verbreiten. Dies tat er zwei Tage später. (dpa)

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