Griechenland greift ärmeren Bürgern vor Weihnachten mit extra Zuschüssen unter die Arme

Griechenland greift ärmeren Bürgern vor Weihnachten mit extra Zuschüssen unter die Arme
Griechenland greift ärmeren Bürgern vor Weihnachten mit extra Zuschüssen unter die Arme
Zum zweiten Jahr in Folge wird das mit der schweren Finanzkrise kämpfende Euro-Sorgenkind Griechenland ärmeren Rentnern und Familien sowie Arbeitslosen im November und Dezember eine extra Unterstützung zahlen. Dies kündigte Regierungschef Alexis Tsipras am Montagabend bei einer Ansprache im griechischen Fernsehen (ERT) an.

"Wir haben soziale Prioritäten und die setzen wir in die Tat um", sagte Tsipras. Insgesamt sollen gut eine Milliarde Euro an etwa 3,4 Millionen Menschen ausgezahlt werden. Weitere 360 Millionen Euro sollen an die staatliche Elektrizitätsgesellschaft (DEI) gezahlt werden, damit es keine Erhöhungen der Strompreise gibt, hieß es.

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Diese soziale Politik ist nach den Worten Tsipras möglich geworden, weil Griechenland dieses Jahr - wie auch 2016 - mehr primären Überschuss (ohne Schuldendienst) erreichen konnte, als mit den Gläubigern des Landes vereinbart worden war. Je besser die Finanzlage des Landes werde, desto mehr Unterstützung erhielten diejenigen, die es am nötigsten haben, sagte Tsipras. (dpa)