Gute Absichten nicht eindeutig genug: Norwegische Studenten gehen mit Nazi-Verhöhnung zu weit

Gute Absichten nicht eindeutig genug: Norwegische Studenten gehen mit Nazi-Verhöhnung zu weit
Gute Absichten nicht eindeutig genug: Norwegische Studenten gehen mit Nazi-Verhöhnung zu weit
SS-Uniformen, Spielzeuggewehre und Stacheldraht an der Wand - so wurden Gäste einer Studentenbar am Wochenende im norwegischen Trondheim empfangen. Mehrere Besucher verließen das Lokal entsetzt und geschockt, wie norwegische Medien am Montag berichteten.

Es seien sogar "Visa" mit dem Konterfei Adolf Hitlers ausgeteilt worden. Die Studentengesellschaft entschuldigte sich später auf Facebook: Bei der Mottoparty "politisch unkorrekt" sei man übers Ziel hinaus geschossen.

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Eigentlich, so die Studenten, hätten sie den Nationalsozialismus mit dem Fest verhöhnen wollen. Die Anti-Nazi-Plakate an den Wänden hätten augenscheinlich nicht ausgereicht, um die Intention klar zu machen. Das Fest sei am Abend abgebrochen worden. "Es ist uns wichtig, zu betonen, dass dies in keiner Weise die Meinung der Studentengesellschaft reflektiert, und wir haben klare Regeln, dass Nazis bei uns keine Mitglieder sein dürfen", so die Organisatoren. (dpa)