Hilfe statt Blutgericht: US-Jäger retten Hirsch mit Kettensäge

Hilfe statt Blutgericht: US-Jäger retten Hirsch mit Kettensäge
Hilfe statt Blutgericht: US-Jäger retten Hirsch mit Kettensäge
Eine Geschichte über zwei Männer, einen Hirsch und eine Kettensäge soll nicht unbedingt zu einem Thriller werden. Ein Jagdausflug auf Hirsche hat in den USA mit einer rührenden Rettungsaktion geendet. Wer wird schon auf ein schutzloses Tier schießen, das sich mit seinem Geweih in einem Baum verfangen hat?

Ein Jäger aus der Ortschaft Corning im US-Bundesstaat Ohio ist Anfang November mit seinem Bogen jagen gegangen. Im Wald sah der Mann einen Hirsch und wollte schon auf ihn schießen. Im letzten Augenblick bemerkte der Wildschütz aber, dass sich das Tier mit seinem Geweih in einem Baum verfangen hatte. Der Mensch legte den Bogen beiseite und versuchte, den Hirsch zu befreien. Da das ihm nicht gelang, holte der Jäger seinen Vater zu Hilfe. Zusammen sägten sie den Baum teilweise ab, sodass sich das Wildtier selbst befreien konnte. Der Hirsch verschwand im Dunkel, ohne sich bei den Jägern zu bedanken. (RIA Nowosti)