Schlitzaugen-Geste könnte für kolumbianischen Fußballer Folgen haben

Schlitzaugen-Geste könnte für kolumbianischen Fußballer Folgen haben
Schlitzaugen-Geste könnte für kolumbianischen Fußballer Folgen haben
Seine Schlitzaugengeste in einem Testspiel gegen Südkorea könnte für den kolumbianischen Fußball-Nationalspieler Edwin Cardona ein Nachspiel haben. Der südkoreanische Fußballverband (KFA) forderte die kolumbianische Seite einen Tag nach dem Match in Suwon auf, "entsprechende Maßnahmen" gegen den Spieler zu ergreifen. Der Präsident des kolumbianischen Verbands, Ramón Jesurún, hatte sich zuvor bei der KFA für den Vorfall entschuldigt und versprochen, dass sich so etwas nicht wiederholen werde.

Der Vorfall ereignete sich in der zweiten Hälfte des Spiels, das die Kolumbianer am Ende mit 1:2 verloren. Nach einer Rudelbildung auf dem Platz machte Edwin Cardona die umstrittene Geste, die von der südkoreanischen Nationalelf als rassistisch aufgefasst wurde. Zuvor waren der südkoreanische Spieler Kim Jin-su und Bayern-Profi James Rodriguez aneinandergeraten.

Edwin Cardona selbst entschuldigte sich in einem Video ebenfalls: "Ich wollte niemandem gegenüber respektlos sein, doch falls sich jemand beleidigt fühlt, oder dies so interpretiert, ich entschuldige mich." Das Video erschien auf dem Twitter-Account des nationalen Verbands.

Beide Mannschaften sind für die Weltmeisterschaft im kommenden Jahr in Russland qualifiziert. (dpa)

Mehr lesen:  Hochmoderner Fußball-Tempel für die WM 2018: Russland eröffnet Luschniki-Stadion