World Boxing Council hebt lebenslange Sperre gegen Alexander Powetkin auf

World Boxing Council hebt lebenslange Sperre gegen Alexander Powetkin auf
World Boxing Council hebt lebenslange Sperre gegen Alexander Powetkin auf
Der World Boxing Council (WBC) hat die unbefristete Sperre gegen den russischen Kämpfer Alexander Powetkin aufgehoben. Ab dem 6. Dezember 2017 darf der Boxer wieder an offiziellen WBC-Wettbewerben teilnehmen. Die Probezeit gilt ein Jahr lang und endet am 7. Dezember 2018. Alexander Powetkin soll aber wegen des Dopingskandals dem WBC eine Strafe in Höhe von 250.000 US-Dollar zahlen.

Im Dezember 2016 wurde in der Dopingprobe des russischen Boxers vor dem Kampf gegen den Kanadier Bermane Stiverne das verbotene Mittel Enobosarm (Ostarin) nachgewiesen. Das Treffen fand nicht statt, und der Russe wurde aus den Rankinglisten der führenden Boxvereine WBA, WBO und IBF ausgeschlossen. Später konnten die Rechtsanwälte von Alexander Powetkin ihren Mandanten in diesen Organisationen rehabilitieren.         

Wie der Chef der Promotion-Firma "Mir Boxa", Andrei Rjabinski, mitteilte, sei Ostarin in den Körper des 38-jährigen Sportlers nur zufällig zusammen mit einem   Nahrungsergänzungsmittel gelangt. "Das ist das erste Mal in der Geschichte des Boxsportes, dass ein Boxer wegen solcher Problemen ausgeschlossen wurde", schrieb Andrei Rjabinski in seinem Instagram-Profil. (Lenta.ru)

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