Prävention gegen Rache-Pornos: Facebook bittet Nutzer um ihre Nacktfotos

Prävention gegen Rache-Pornos: Facebook bittet Nutzer um ihre Nacktfotos
Prävention gegen Rache-Pornos: Facebook bittet Nutzer um ihre Nacktfotos
Das soziale Netz Facebook will mit vier Ländern zusammenarbeiten, um ein präemptives System zu testen, das den Rache-Porno aufspürt und ihm die Stirn bietet. Daher werden Internet-Nutzer gebeten, ihre Nacktfotos auf Facebook Messenger hochzuladen.

Das australische Büro des Kommissars für Internet-Sicherheit kündigte letzte Woche an, dass es mit dem Social-Media-Giganten am Pilotprojekt zusammenarbeiten wird. Dieses soll es ermöglichen, die unbefugte Verbreitung der heiklen Bilder anzuzeigen. Die Australier, die Angst haben, dass ihre Nacktfotos im Internetraum auftauchen könnten, werden gebeten, ihre intimen Bilder über das Messenger-Programm zu verschicken. Facebook wird danach die Muster-Abgleich-Technologie verwenden, um das weitere Hochladen auf Facebook oder Instagram zu verhindern.

Laut einer jüngsten Studie ist jeder fünfte Australier von Rache-Porno betroffen. Die Opfer geben eine ursprüngliche Genehmigung, die heiklen Aufnahmen mit einer anderen Person zu teilen, und stellen erst später fest, dass ihre Fotos in die Hände eines Fremden gefallen sind.

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