Blinder Sportler läuft New-York-Marathon alleine - dank moderner Technologie, die ihn lenkt

Blinder Sportler läuft New-York-Marathon alleine - dank moderner Technologie, die ihn lenkt
Ein blinder Sportler aus Großbritannien hat mithilfe von moderner Technologie den New-York-Marathon ohne fremde Hilfe absolviert. Ein haptisches Gerät hat ihm geholfen, sich während des Marathonlaufs zurechtzufinden und es selbstständig bis zur Ziellinie zu schaffen.

Gewöhnlich braucht der 35-Jährige Simon Wheatcroft Hilfe eines Begleiters, um einen Marathon zu absolvieren. Aber bei der Laufveranstaltung, die am 5. November in der US-amerikanischen Metropole New York stattfand, verließ sich der Läufer auf die neueste Entwicklung der Start-up-Firma WearWorks. Das Gerät namens Wayband verbindet sich mit dem Handy des Nutzers und macht von dessen GPS Gebrauch, um eine Route zu erstellen. Dabei entsteht eine Art Korridor, der von einem virtuellen Zaun umschlossen ist. Jedes Mal, wenn der Nutzer den ein paar Meter breiten "Korridor" verlässt, summt das Band. Ein weiteres Ultraschallgerät namens Tortoise, das Ultraschallwellen sendet und empfängt, leistet Hilfe mit der präziseren Navigation und hilft, anderen Menschen oder Gegenständen im Weg auszuweichen.

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