Streit um bessere Angelplätze: Mann stirbt nach 18-Kilometer-Wanderung quer durch Tundra

Streit um bessere Angelplätze: Mann stirbt nach 18-Kilometer-Wanderung quer durch Tundra
Streit um bessere Angelplätze: Mann stirbt nach 18-Kilometer-Wanderung quer durch Tundra (Symbolbild)
Ein Streit zwischen zwei Freunden kann im Winter in dünn besiedelten Gebieten schnell in eine Tragödie umschlagen. Im Autonomen Kreis der Jamal-Nenzen im Norden Russlands ist ein Mann ums Leben gekommen. Der Angler zerstritt sich am 3. November mit seinem Kumpel über die besten Angelplätze, als sie mit dem Auto fuhren. Der Beleidigte stieg aus dem Wagen, um alleine zu Fuß in die Stadt zurückzukehren, was ihm zum Tod gereichte.

Der andere Fischliebhaber versuchte später umsonst, seinen Freund zu finden. Zurück in der Stadt alarmierte er die Polizei. Der Leichnam des verirrten Anglers wurde erst drei Tage später, am 6. November, mitten in der Tundra gefunden. Der 38-jährige Mann erfror 18 Kilometer von dem Angelplatz entfernt. (RIA Nowosti)

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