Japanische "Schwarze Witwe" wegen Mordes an ihren drei Männern zum Tod verurteilt

Japanische "Schwarze Witwe" wegen Mordes an ihren drei Männern zum Tod verurteilt
Japanische "Schwarze Witwe" wegen Mordes an ihren drei Männern zum Tod verurteilt
Das Gericht der japanischen Stadt Kyoto hat die 70-jährige Chisako Kakehi, die auch oft "Schwarze Witwe" genannt wird, zum Tode verurteilt. Sie wurde des Mordes an ihrem früheren Ehemann, zwei früheren Lebensgefährten sowie eines weiteren Mordversuchs schuldig gesprochen.

Japan hat seinen "Fall Blauensteiner". Die Verbrechen wurden in der Zeitperiode zwischen den Jahren 2007 und 2013 verübt. Ermittlern zufolge hat Kakehi die Opfer vergiftet: Sie gab den Männern Zyanid. Dieser chemische Stoff wurde in den Leichen von zwei Opfern entdeckt. Auch im Haus von Kakehi hat die Polizei Spuren von Zyanid gefunden. Die Rechtsanwälte der Frau erklärten, dass ihre Mandantin an Demenz leide und keine Verantwortung für ihre Handlungen tragen könne. Außerdem seien nicht alle Leichen einer Obduktion unterworfen worden. Deswegen könnten auch natürliche Ursachen die Todesfälle erklären.

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