Von Menschenhändler gegründete Mädchenschule weigert sich, ihren Namen zu ändern

Von Menschenhändler gegründete Mädchenschule weigert sich, ihren Namen zu ändern
Eine britische Schule für Mädchen in Bristol, die nach dem Sklavenhändler Edward Colston benannt wurde, leistet Widerstand gegen Anrufe von Aktivisten, die eine Namensänderung fordern.

Die Colston’s Girls’ School, eine der leistungsstärksten Schulen in der Region, steht unter Druck, weil der Schulname ethnische Minderheiten beleidige. Der Schulleiter, John Whitehead, behauptete aber, die Lehranstalt sollte ihren Namen behalten, weil es keinen Sinn hat, den finanziellen Hintergrund der Bildungsanstalt abzustreiten. Es sei für Schüler wichtig, sich sorgfältig mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen.

Edward Colston war ein führender Sklavenhändler, Geschäftsmann und Parlamentsmitglied Ende des 17. Jahrhunderts. Während er viel Geld für diese Schule und andere wohltätige Zwecke ausgegeben hatte, bestehen die Gegner darauf, dass ein großer Teil seines Vermögens auf der Ausbeutung der Afrikaner beruhe.

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