Russische Skiläufer versäumen Olympische Spiele 2018 wegen Dopings

Russische Skiläufer versäumen Olympische Spiele 2018 wegen Dopings
Russische Skiläufer versäumen Olympische Spiele 2018 wegen Dopings
Die russischen Skiläufer Alexander Legkow und Jewgeni Below sind wegen Dopings lebenslang gesperrt worden. Sie versäumen somit die Olympischen Winterspiele 2018 in dem südkoreanischen Pyeongchang. Das Internationale Olympische Komitee hat auch beschlossen, ihre Ergebnisse beim Olympia 2014 in Sotschi für nichtig zu erklären. Die Sperre gilt allerdings nicht für die regulären Wettbewerbe des Internationalen Ski-Verbandes (FIS).

Der Anwalt der beiden Sportler, Christof Wieschemann, nannte den Beschluss des IOC einen Skandal. "Mit der Entscheidung geht das IOC ohne weitere Ermittlungen und ohne weitere Beweise weit über die Angaben des McLaren-Reports hinaus und stellt sich gegen die bereits vorliegende Entscheidung des CAS/TAS in gleicher Sache. Die Entscheidung hat die Bezeichnung Skandal verdient. Sie verhöhnt geradezu die Erklärung des Präsidenten des IOC, Dr. Thomas Bach, nur auf der Grundlage sicherer Beweise entscheiden zu wollen", kritisierte die Anwaltskanzlei. Der russische Ski-Langlauf-Verband kündigte bereits an, die lebenslange Sperre von Alexander Legkow und Jewgeni Below beim Internationalen Sportgerichtshof (CAS) anfechten zu wollen.    

Der Langlauf-Olympiasieger Alexander Legkow hatte bei den Winterspielen 2014 in Sotschi Gold im 50-Kilometer-Lauf und Silber im 4-mal-10-Kilometer-Staffellauf gewonnen. (RIA Nowosti)

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