Homosexualität im virtuellen Fußball: Computerspiel ermöglicht Coming-Out für Personen im Spiel

Homosexualität im virtuellen Fußball: Computerspiel ermöglicht Coming-Out für Personen im Spiel
Fußballschuhe mit Schnürsenkeln in Regenbogenfarben, dem Symbol der Homosexuellen-Bewegung. (Symbolbild)
Der neue Ableger der beliebten Computerspielreihe Football Manager wird es Spielern erlauben, sich im Videospiel als schwul zu outen.

Eigentlich werde das Spiel keine echten Fußballer einbeziehen, damit es zu keinen rechtlichen Problemen kommt. Stattdessen werden sich nur erfundene Spieler zur Homosexualität bekennen können. Ein Spieler soll die neue Funktion in der vor kurzem veröffentlichten Beta-Version des Computerspiels entdeckt haben. Nachdem der schlaue Fan seine Entdeckung gemacht hatte, bestätigte der Direktor des Spiels, Miles Jacobson, auf Twitter, dass die Option tatsächlich zum Teil des neuen Ablegers wird. Jacobson äußerte die Hoffnung BBC Sport gegenüber, dass die neue Funktion das Coming-Out als etwas Positives darstellen werde. Er freue sich schon auf den Tag, wenn sich alle Fußballspieler hundertprozentig wohl mit dem fühlen werden, was sie sind.

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