Deutschland und Norwegen gründen Gemeinschaftsunternehmen zum U-Boot-Bau

Deutschland und Norwegen gründen Gemeinschaftsunternehmen zum U-Boot-Bau
Symbolbild
Ein deutsch-norwegischer Zusammenschluss will den U-Boot-Bau voranbringen. Der Essener Konzern ThyssenKrupp, seine Bremer Tochtergesellschaft Atlas Elektronik und der norwegische Rüstungskonzern Kongsberg gründen dazu ein Joint Venture. Ziel sei es, den Standard zukünftiger Führungs- und Waffeneinsatzsysteme für nicht nuklearbetriebene, konventionelle U-Boote zu prägen, teilte ThyssenKrupp am Dienstag mit.

Das Joint Venture firmiere unter den Namen Kta Naval Systems und werde exklusiver Zulieferer für ThyssenKrupp Marine Systems. Nach Angaben eines Sprechers von ThyssenKrupp hatten die deutsche und die norwegische Regierung im Juni 2017 eine bilaterale Vereinbarung für die gemeinsame Beschaffung von U-Booten getroffen und ThyssenKrupp Marine Systems als strategischen Partner ausgewählt. Das neugegründete Gemeinschaftsunternehmen zwischen ThyssenKrupp und Kongsberg werde dabei das Führungs- und Waffeneinsatzsystem für die neuen U-Boote entwickeln. Durch die gemeinsame Beschaffung sollen Instandhaltungs- und Ausbildungskosten sowie der logistische Aufwand reduziert werden, sagte der Sprecher. (dpa)

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