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Massensterben am Baikalsee: Umweltschützer finden 132 tote Robben ohne sichtbare Verletzungen

Massensterben am Baikalsee: Umweltschützer finden 132 tote Robben ohne sichtbare Verletzungen
Massensterben am Baikalsee: Umweltschützer finden 132 tote Robben ohne sichtbare Verletzungen (Symbolbild)
Die russische Umweltaufsichtsbehörde Rosprirodnadsor hat an den Ufern des Baikalsees im Gebiet Irkutsk und in Burjatien 132 tote endemische Robben entdeckt. Die verendeten Tiere weisen dabei keine sichtbaren Verletzungen auf. Daher wird deren Tötung durch Wilderer ausgeschlossen. Erste Gewebeproben haben bislang auch keine gefährliche Infektion bestätigt.

Die Umweltschützer gehen momentan von einer natürlichen Todesursache aus. Die Baikalrobben könnten zum Beispiel infolge eines Sturms gestorben sein. Die Spezies ist einzigartig, da sie als einzige Robbenart ausschließlich im Süßwasser lebt. Ihre Population zählt zurzeit mehr als 100.000 Tiere. In den 1980er Jahren hat eine Staupe-Seuche zum massenhaften Sterben der Baikalrobben geführt. (RIA Nowosti/Interfax)

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