"Immer noch ledig? Dann nenn mich nicht Mutter!" - Ikea löscht Werbung, die Singles stigmatisiert

"Immer noch ledig? Dann nenn mich nicht Mutter!" - Ikea löscht Werbung, die Singles stigmatisiert
Der multinationale Einrichtungskonzern IKEA ist gezwungen worden, seine Werbung im chinesischen Fernsehen zu löschen, nachdem sie einen Sturm der Entrüstung in sozialen Netzwerken auslöste. Die Werbung soll ledige Frauen beleidigt haben.

Das Unternehmen erntete eine Lawine von Kritik, nachdem ein chinesischer Fernsehsender seine Werbung ausstrahlte. Das Video zeigt ziemlich frustrierte Eltern beim Familienessen, die mit ihrer Tochter unzufrieden sind, weil sie keinen Freund hat. Plötzlich faucht die Mutter, ihre Tochter dürfe sie nicht Mutter nennen, bis sie einen Freund findet und ihn zum Familienessen mitbringt. Allerdings lässt die Spannung nach, als es klingelt und die Tochter Sekunden später einen Mann mit Blumen als ihren Freund vorstellt. Dann ändert sich die Haltung der Eltern wie durch ein Wunder und sie fangen an, das Zimmer mit Gegenständen aus IKEA zu dekorieren. Die Werbung sorgte für mehrere Kommentare, in denen IKEA vorgeworfen wird, dass das Unternehmen ledige Frauen erniedrige. Der Konzern entschuldigte sich dafür, dass er einen falschen Eindruck vermittelte, und nahm die Werbung zurück.

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