Kalaschnikow-Konzern bietet Rabatt auf nicht-tödliche Waffen für Journalisten an

Kalaschnikow-Konzern bietet Rabatt auf nicht-tödliche Waffen für Journalisten an
Kalaschnikow-Konzern bietet Rabatt auf nicht-tödliche Waffen für Journalisten an
Nach dem Überfall auf die Stellvertretende Redakteurin des Rundfunks Echo Moskwy, Tatjana Felgengauer, hat der russische Waffenhersteller Kalaschnikow eine Preisermäßigung für Journalisten angeboten.

Dieser Vorschlag wurde gemacht, nachdem der Redakteur der russischen täglichen Zeitung "Nowaja Gazeta" Dmitrij Muratow sich dafür ausgesprochen hatte, Waffen an Journalisten zu vergeben. Nach solchen Kommentaren schlug der russische Waffenkonzern eine Initiative für Journalisten vor. Demnach gewährt sie einen zehnprozentigen Preisnachlass für nicht-tödliche Waffen. Dafür müssen die Journalisten ihre offiziellen ID-Karten vorzeigen. Der Waffenhersteller präsentierte eine nicht-tödliche Pistole MR-80, die Gummigeschosse abfeuert, die keine tödliche Auswirkung hat. Zusätzlich werden die Mitarbeiter des Konzerns spezielle Schullungen für die Nutzung der Waffen und Selbstverteidigung abhalten.

Die Journalistin der Moskauer Radiosender "Echo Moskwy" Tatjana Felgengauer blieb in einem medizinisch induzierten Koma, nachdem sie in ihrem Büro von einem Mann niedergestochen worden war.

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