US-Reproduktionsmediziner soll gleichzeitig Samenspender gewesen sein: Rund 50 Frauen betroffen

US-Reproduktionsmediziner soll gleichzeitig Samenspender gewesen sein: Rund 50 Frauen betroffen
US-Reproduktionsmediziner soll gleichzeitig Samenspender gewesen sein: Rund 50 Frauen betroffen (Symbolbild)
Ein ehemaliger Gynäkologe aus dem US-Bundesstaat Indiana steht im Verdacht, rund 50 Patientinnen mit seinem eigenen Sperma künstlich befruchtet zu haben. Erste Fälle reichen in die frühen 1970er Jahre zurück. Die Anwälte des nun 78-jährigen Donald Cline haben angekündigt, dass ihr Mandant bei der für den 14. Dezember anberaumten Anhörung im Gericht seine Schuld gestehen will.

Wie die New York Post berichtet, haben die Ermittler Donald Clines Vaterschaft bislang nur in zwei Fällen festgestellt. Die Untersuchung läuft aber weiter. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft habe der Reproduktionsmediziner auf sein eigenes Ejakulat zurückgegriffen, wenn es in der Samenbank kein Material zur Verfügung gestanden habe. Das im US-Bundesstat Indiana geltende Recht verbietet es den Ärzten nicht, ihren eigenen Samen zu spenden. Welche Strafe nun dem Mediziner drohen kann, bleibt bislang ungewiss. (Lenta.ru)

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