Britischer Minister blamiert sich mit missglücktem Döner-Scherz

Britischer Minister blamiert sich mit missglücktem Döner-Scherz
Britischer Minister bekommt Essens-Unterricht nach missglücktem Döner-Scherz
Der britische Außenhandelsminister, Greg Hands, wurde der "Ignoranz und Bigotterie" beschuldigt, nachdem er eine deutsche Lebensmittelkette für den Verkauf von Döner-Kebab in Großbritannien verspottet hatte. Er postete ein Foto auf seinem Twitter-Profil und schrieb dazu: "Was kommt als nächstes, deutsche Fish and Chips?" Anscheinend wusste der Minister nicht, dass der Döner-Kebab tatsächlich in Deutschland erfunden wurde.

Einige Internetnutzer waren von der Aussage des Ministers empört und nannten sie "ignorant" und "dumm". Andere brachten ihm die Herkunft einiger anderer fremder Gerichte bei. Fish and Chips seien von Migranten nach Großbritannien gebracht worden. Die Chips stammten aus Belgien oder Frankreich, während gebratener Fisch von jüdischen Flüchtlingen aus Portugal und Spanien nach Großbritannien eingeführt wurde. Was den Ursprung vom Döner-Kebab angeht, so ist dieser einer Legende nach mit einem türkischen Einwanderer, Mahmut Aygün, verbunden. Er war 16 Jahre alt, als er 1971 in Westberlin einen Snackstand mit in Pita-Brot eingewickeltem Fleisch eröffnete.

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