Spanische Polizei nimmt in Madrid Mann wegen Kontakten zu Terrormiliz IS fest

Spanische Polizei nimmt in Madrid Mann wegen Kontakten zu Terrormiliz IS fest
Spanische Polizei nimmt in Madrid Mann wegen Kontakte zu Terrormiliz IS fest (Symbolbild)
Die spanische Polizei hat im Rahmen eines Anti-Terror-Einsatzes in der Hauptstadt Madrid einen 52-jährigen Mann festgenommen. Dem Verdächtigen wird zur Last gelegt, Kontakte zu der Terrororganisation "Islamischer Staat" gepflegt zu haben. Seine Aufgabe sei es gewesen, neue Terroristen anzuwerben und im Dschihad zu unterweisen, twitterte der spanische Innenminister Juan Ignacio Zoido.

Die spanische Polizei nahm seit Anfang 2015 im EU-Land 250 Terrorverdächtige fest. Die letzte Terrorattacke wurde in Spanien am 17. August 2017 verübt, als ein Wagen auf der beliebten Flaniermeile Rambla in eine Menschenmenge fuhr. Am selben Tag ereignete sich eine weitere Attacke in Cambrils, 120 Kilometer von Barcelona entfernt. Den Anschlägen fielen 16 Menschen zum Opfer, 130 erlitten Verletzungen. Zu dem Anschlag bekannte sich die Terrormiliz "Islamischer Staat". (RIA Nowosti)

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