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Iranisches Gesundheitsministerium: Luftverschmutzung fordert tausende Tote in Teheran

Iranisches Gesundheitsministerium: Luftverschmutzung fordert tausende Tote in Teheran
(Symbolbild)
Die Luftverschmutzung in der iranischen Hauptstadt Teheran ist nach Angaben der Regierung eine häufige Todesursache. Zwischen März 2016 und März 2017 seien 4810 Menschen an deren Folge gestorben, sagte ein Sprecher des iranischen Gesundheitsministeriums laut Nachrichtenagentur Tasnim am Montag. An welchen Krankheiten die Betroffenen starben, wurde nicht gesagt.

Hauptgrund für die schlechte Luftqualität sind die Millionen Autos in der Stadt. Aus Mangel an öffentlichen Verkehrsmitteln haben viele Teheraner keine Alternative zum eigenen Wagen. Hinzu kommt, dass bei Benzin sowohl die Preise – ungefähr 25 Cent pro Liter – als auch die Qualität niedrig sind. Seit vergangenem Jahr dürfen jedoch die Autos nur noch jeden zweiten Tag auf die Straße. (dpa)

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