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Nachlass von Walter Ulbricht kommt für 35.000 Euro unter den Hammer

Nachlass von Walter Ulbricht kommt für 35.000 Euro unter den Hammer
Nachlass von Walter Ulbricht kommt für 35.000 Euro unter den Hammer
Für rund 35.000 Euro sind am Samstag in Hamburg Teile des Nachlasses von Walter Ulbricht unter den Hammer gekommen. Darunter befanden sich unter anderem die Parteiausweise des früheren DDR-Funktionärs und seiner Frau Charlotte. "Wir sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis", sagte Auktionator Carsten Zeige. Als Startpreis war für die zehn Gegenstände eine Summe von 10.000 Euro aufgerufen worden.

Ein Paket mit sechs Ausweisen, darunter einem Personalausweis Walter Ulbrichts mit Foto, Fingerabdruck und Originalunterschrift, erreichte mit 7.400 Euro den höchsten Versteigerungswert. Das Mindestgebot für das Paket lag bei 1.000 Euro. Eine Sammlung "geheimer und seltener Dokumente", darunter Briefe und die Heiratsurkunde des Paares wechselte für 4.000 Euro den Besitzer.

Walter Ulbricht (1893-1973) galt als einer der wichtigsten DDR-Funktionäre. Im Jahr 1945 kehrte er aus dem russischen Exil nach Berlin zurück, wo er sich dem Aufbau der DDR widmete, die er von Beginn an bis 1971 regierte. Unter ihm ließ die SED-Führung am 13. August 1961 die Berliner Mauer errichten. (dpa)

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