Marokko zieht nach Vorwürfen wegen Haschisch-Handels Botschafter aus Algerien ab

Marokko zieht nach Vorwürfen wegen Haschisch-Handels Botschafter aus Algerien ab
Marokko zieht nach Vorwürfen wegen Haschisch-Handels Botschafter aus Algerien ab
Im Streit über Geldwäsche-Vorwürfe im Haschisch-Geschäft hat Marokko seinen Botschafter aus dem Nachbarland Algerien bis auf weiteres abgezogen. Algeriens Geschäftsträger in Marokko sei zudem einbestellt worden, um gegen die "unverantwortlichen und kindischen" Bemerkungen des algerischen Außenministers, Abdelkader Messahel, zu protestieren.

Dieser hatte marokkanischen Banken zuvor vorgeworfen, Geld aus dem illegalen Haschisch-Handel zu waschen. Eine offizielle Stellungnahme aus Algiers gab es dazu zunächst nicht. Das Verhältnis zwischen Marokko und Algerien ist seit Jahrzehnten vor allem wegen des Streits um die Zukunft der Westsahara angespannt. (dpa)

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