Clintons Beraterin sandte fast 3.000 geheime Dokumente an den Computer ihres Ex-Mannes

Clintons Beraterin sandte fast 3.000 geheime Dokumente an den Computer ihres Ex-Mannes
Clintons Beraterin sandte 3.000 geheime Dokumente durch Computer ihres Ex-Mannes
Das US-Außenministerium hat eingestanden, dass das FBI 2.800 geheime Dokumente auf dem Laptop des Exmannes der engsten Assistentin von Hillary Clinton, Huma Abedin, entdeckt hatte. Die Daten wurden an den Computer von Abedins ehemaligen Ehemannes Anthony Weiner gesendet und dort gespeichert.

Die Enthüllung ist die Folge einer Klage, die gegen das Außenministerium im Mai 2015 eingereicht wurde. Damals wurde die Forderung nach einem uneingeschränkten Zugang zu den Emails, die nicht von der offiziellen "state.gov"-Emailadresse von Abedin gesendet wurden, nicht erfüllt.

Hillary Clinton tätigte als Staatssekretärin  dienstliche Korrespondenz über ihren privaten Mailserver. In den Jahren 2015 bis 2016 führte das FBI eine Ermittlung im Zusammenhang mit einem möglichen Datenleck durch. Die Sicherheitsbehörde fand keinen Tatbestand im Vorgehen von Clinton, obwohl etwa hundert ihrer E-Mails vertrauliche Informationen enthielten. Die Nachrichten über die Ermittlungen gegen Clinton wirkten sich auf ihre Popularität im Vorfeld der Präsidentschaftswahlen 2016 aus, die die ehemalige US-Außenministerin an Donald Trump verloren hatte.

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