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Simbabwe antwortet auf Devisenknappheit mit Embargo für Obst und Gemüse

Simbabwe antwortet auf Devisenknappheit mit Embargo für Obst und Gemüse
Simbabwe antwortet auf Devisenknappheit mit Embargo für Obst und Gemüse
Simbabwe verbietet wegen einer andauernden Devisenknappheit den Import von Obst und Gemüse. Simbabwe müsse seine vorhandenen Fremdwährungen nicht dafür verwenden, zumal das Land selbst ein gutes Klima für den Anbau von Agrarprodukten habe, sagte Landwirtschaftsminister Joseph Made am Dienstag. Die knappen US-Dollar könnten damit für wichtigere Einkäufe wie den Erwerb von Dünger oder Pestiziden genutzt werden.

Ein Vertreter der Obstbranche, Newton Jaravani, warnte hingegen, dass Simbabwe nun zum Beispiel rasch die Äpfel ausgehen könnten. Zuletzt gab das Land örtlichen Medienberichten zufolge jährlich umgerechnet 68 Millionen Euro für den Import von Obst und Gemüse aus.

Nach einer verheerenden Wirtschaftskrise im Jahr 2008 und einer Phase der Hyperinflation hat Simbabwe seine eigene Währung aufgegeben, seither werden im Land im südlichen Afrika US-Dollar genutzt. Wegen rückläufiger Exporterlöse fehlen dem Land inzwischen aber ausreichend Dollar. Auch die Einführung von Schuldscheinen als Ersatzwährung im vergangenen Jahr hat das Problem nicht gelöst. Kunden können inzwischen kaum noch US-Dollar von ihren Bankkonten abheben. (dpa)

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