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Vier Tote nach Elefantenattacke in Rohingya-Flüchtlingslager in Bangladesch

Vier Tote nach Elefantenattacke in Rohingya-Flüchtlingslager in Bangladesch
Vier Tote nach Elefantenattacke in Rohingya-Flüchtlingslager in Bangladesch (Symbolbild)
Ein wilder Elefant hat am Samstag ein Rohingya-Flüchtlingslager in Bangladesch überrannt. Bei dem Vorfall unweit der Stadt Cox’s Bazar kamen mindestens vier Menschen ums Leben. Mehrere Heimatvertriebene erlitten Verletzungen und mussten in einem Krankenhaus der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen behandelt werden. Nach Angaben der Polizei handele es sich bei den Opfern um eine Frau und drei Kinder.

Das ist nicht das erste Mal, dass wilde Rüsseltiere provisorische Siedlungen der aus Myanmar geflohenen Rohingya angreifen. Eine ähnliche Elefantenattacke hat sich im September ereignet. Damals kamen ein Erwachsener und ein Kind ums Leben.   

Nach Angaben der Internationale Organisation für Migration (IOM) sind in der Zeit vom 9. bis zum 11. Oktober in der Gegend um Cox’s Bazar rund 15.000 Flüchtlinge eingetroffen.

Die jüngste akute Gewaltwelle in Myanmar hatte Ende August mit Angriffen der Rebellengruppe auf Polizei- und Militärposten begonnen. Die Armee antwortete nach eigenen Angaben mit einer "Räumungsaktion". Hunderte Menschen kamen ums Leben. Hunderttausende Rohingya flohen ins Nachbarland Bangladesch. Die muslimische Ethnie wird im vorwiegend buddhistischen früheren Birma nicht als Staatsbürger anerkannt. (RIA Nowosti/dpa)

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