Erste Bewohner von Bondo kehren nach Felssturz zurück

Erste Bewohner von Bondo kehren nach Felssturz zurück
Erste Bewohner von Bondo kehren nach Felssturz zurück
Knapp zwei Monate nach dem gigantischen Felssturz in der Schweiz sind am Samstag die ersten Bewohner des betroffenen Ortes Bondo in ihre Häuser zurückgekehrt. Es gebe nun wieder Wasser und Strom, sagte der Sprecher des Führungsstabs, Christian Gartmann, der Schweizer Nachrichtenagentur sda. Insgesamt 65 Menschen aus der "grünen Zone" dürften nun wieder zurück.

Die andere Hälfte der Einwohner, deren Häuser in der «roten Zone» stehen, muss wohl noch bis Mitte November auf die Rückkehrerlaubnis warten. Bis dahin sollen zahlreiche Bagger ein Rückhaltebecken von den Geröllmassen befreien. Da weitere Geröll- und Schlammlawinen befürchtet werden, muss das Becken aus Sicherheitsgründen weitgehend leer sein.

Am 23. August waren vom 3.369 Meter hohen Piz Cengalo unweit von St. Moritz mehrere Millionen Kubikmeter Fels abgebrochen. Dies löste eine gewaltige Schlamm- und Steinlawine aus. Dabei kamen wahrscheinlich acht Wanderer ums Leben. Die Suche nach den Vermissten wurde wenige Tage nach dem Unglück eingestellt. (dpa)

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