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Russland schickt 500 Pestschutzimpfungen nach Madagaskar

Russland schickt 500 Pestschutzimpfungen nach Madagaskar
Russland schickt 500 Pestschutzimpfungen nach Madagaskar (Symbolbild)
Die russische Verbraucherschutzbehörde Rospotrebnadsor hat nach Madagaskar 500 Pestschutzimpfungen geschickt und erörtert nun die Möglichkeiten, russische Ärzte in den afrikanischen Inselstaat reisen zu lassen, um die tobende Seuche einzudämmen. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sollen sich inzwischen mehr als 350 Menschen mit dem "schwarzen Tod" angesteckt haben. Mehr als 40 von ihnen seien der Krankheit erlegen.

Die WHO schickt ihrerseits rund 1,4 Millionen Dosen Antibiotika nach Madagaskar. Damit könnten bis zu 5.000 Erkrankte behandelt werden und 100.000 Menschen Prophylaxe bekommen. Verursacher der Pest ist das Bakterium Yersinia pestis. Der Erreger wird oft durch Flöhe übertragen. Auch eine Übertragung durch Tröpfchen ähnlich wie bei einer Grippe ist möglich.

Ein Urlauber hat vor kurzem die leicht übertragbare Lungenkrankheit in den bei Touristen beliebten Inselstaat Seychellen eingeschleppt. Für alle aus Madagaskar ankommenden Reisenden gilt eine sechstägige Quarantäne. (Interfax/dpa)

Mehr lesen:  Tödlicher Pestausbruch auf Madagaskar: Über 200 Infizierte und bereits 30 Tote

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