Verheerende Buschbrände in Kalifornien fordern mindestens 35 Menschenleben

Verheerende Buschbrände in Kalifornien fordern mindestens 35 Menschenleben
Verheerende Buschbrände in Kalifornien fordern mindestens 35 Menschenleben
Fünf Tage nach dem Ausbruch der starken Buschbrände im Norden Kaliforniens ist die Zahl der Toten auf mindestens 35 angestiegen. Unter den Toten sind nach Angaben der örtlichen Behörden überwiegend ältere Menschen, die sich nicht vor dem Flammen haben retten können.

In Sonoma County, einem der am stärksten betroffenen Landkreise, wurden zeitweise mehr als 400 Menschen vermisst. Am Freitag teilte die Polizei mit, dass nun noch 256 Menschen von ihren Familien gesucht würden. Tausende mussten in Notunterkünften untergebracht werden. Viele Gebiete waren wegen Feuergefahr nicht zugänglich. Mehr als 5.700 Gebäude brannten nieder.

Nach Einschätzung der Feuerwehr des Bundesstaats Kalifornien ist die aktuelle Brandsaison eine der schlimmsten seit Beginn der Aufzeichnungen. Die chaotischen Verhältnisse nach dem Flammeninferno erschweren die Suche nach Angehörigen. Fast 30.000 Menschen bleiben ohne Stromversorgung. Auch das Wetter macht den Rettungskräften weiter Probleme. Windstärken von bis zu 100 Kilometern pro Stunde und eine sehr niedrige Luftfeuchtigkeit könnten nach Angaben des US-Wetterdienstes ins Wochenende hinein anhalten und die Ausbreitung der Feuer begünstigen. (dpa)

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