UN zerstören 69 Tonnen Waffen und Munition der kolumbianischen FARC-Guerilla

UN zerstören 69 Tonnen Waffen und Munition der kolumbianischen FARC-Guerilla
UN zerstören 69 Tonnen Waffen und Munition der kolumbianischen FARC-Guerilla
Nach dem Ende des bewaffneten Konflikts zwischen den staatlichen Sicherheitskräften und der linken Guerillaorganisation FARC in Kolumbien haben die Vereinten Nationen rund 69 Tonnen Waffen und Munition der Rebellen unschädlich gemacht. Das zerstörte Kriegsgerät sei der Regierung übergeben worden, teilten die UN am Freitag (Ortszeit) mit.

Die Waffen sollen eingeschmolzen und als Friedensmahnmale in Kolumbien, am UN-Sitz in New York und in Havanna, dem Ort der fast vierjährigen Friedensverhandlungen, an das Ende des Konflikts erinnern. Künftig wollen die Rebellen als politische Partei für ihre Ziele wie eine gerechtere Landverteilung eintreten.

Bei den gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Sicherheitskräften, linken Rebellen und rechten Paramilitärs waren in Kolumbien seit Mitte der 1960er Jahre mehr als 220.000 Menschen ums Leben gekommen. Die Regierung und die FARC unterzeichneten im vergangenen Jahr ein Friedensabkommen. Präsident Juan Manuel Santos wurde für die Einigung mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. (dpa)

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