USA fordern Chinas "exzessive Ansprüche" mit Manövern im Südchinesischen Meer heraus

USA fordern Chinas "exzessive Ansprüche" mit Manövern im Südchinesischen Meer heraus
USA fordern Chinas "exzessive Ansprüche" mit Manövern im Südchinesischen Meer heraus
China hat gegen das Manöver eines US-Kriegsschiffes in den territorial umstrittenen Gewässern des Südchinesischen Meeres protestiert. Der Zerstörer "USS Chafee" sei ohne Genehmigung in chinesische Gewässer in der Nähe der Paracel-Inseln eingedrungen, kritisierte die Sprecherin des Außenministeriums, Hua Chunying, am Mittwoch in Peking. "Das Vorgehen des US-Kriegsschiffes hat die Souveränität und Sicherheit Chinas untergraben."

Mit dem Manöver hätten die USA für die "Freiheit der Schifffahrt" und gegen Chinas "exzessive Ansprüche" in der Region eintreten wollen, zitierte der US-Sender CNN nicht namentlich genannte Offizielle des Pentagons.

Das Südchinesische Meer liegt zwischen China, Vietnam, Malaysia und den Philippinen. China beansprucht 90 Prozent des 3,5 Millionen Quadratmeter großen Gebietes. Darunter befinden sich auch Inseln und Riffe, die teils mehr als 800 Kilometer von der chinesischen, aber nur etwa 220 Kilometer von der philippinischen Küste entfernt liegen. Das internationale Schiedsgericht in Den Haag hatte diese weitreichenden Gebietsansprüche als unrechtmäßig abgewiesen.

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Es war das vierte bekanntgewordene Manöver dieser Art seit dem Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump im Januar. Trump wird im November zu seinem ersten Besuch in China erwartet. (dpa)