"Teufel im Babystrampler": Vater des Mordes an adoptierter Tochter angeklagt

"Teufel im Babystrampler": Vater des Mordes an adoptierter Tochter angeklagt
Cardiff Crown Court (Symbolbild)
Ein Brite, der mit seinem Mann ein 18 Monate altes Mädchen adoptierte, soll sein Kind zwei Wochen nach der endgültigen Entscheidung über die Adoption getötet haben. Das Baby hatte davor schon mehrere Monate mit dem Paar gelebt. Medienberichten zufolge habe der mit dem Baby scheinbar überforderte Mann seine Tochter sogar als "Teufel im Strampler" gebrandmarkt.

Der 31-jährige Engländer wird des Mordes an seiner adoptierten Tochter Elsie angeklagt. Dabei soll er sie über Zeitraum von mehreren Monaten misshandelt haben. Das Ehepaar nahm das Kind erstmalig im September 2015 bei sich auf. Acht Monate später wurde das Adoptionsverfahren abgeschlossen. Zwei Wochen später war das Baby aber seinen schweren inneren Kopfverletzungen erlegen. Die Mutter des Kindes soll nach Angaben der Sun eine Drogenabhängige gewesen sein, von der das Kind nach wenigen Tagen getrennt wurde. 

Im Laufe der Ermittlungen entdeckte die Polizei beunruhigende Nachrichten, die der Vater des Kleinkindes an seine Freunde und an seinen Mann geschickt hatte und in denen er sich über seine Tochter beschwert haben soll. In einer der Nachrichten soll der Brite geschrieben haben, er gehe mit dem Baby durch die Hölle, in der anderen – sie sei der Teufel im Strampelanzug.

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