Russlands Militärbehörde: Syrische Kämpfer fangen in US-kontrolliertem Gebiet zwei Hilfskonvois ab

Russlands Militärbehörde: Syrische Kämpfer fangen in US-kontrolliertem Gebiet zwei Hilfskonvois ab
Russlands Militärbehörde: Syrische Kämpfer fangen in US-kontrolliertem Gebiet zwei Hilfskonvois ab (Symbolbild)
Syrische Kämpfer aus dem US-kontrollierten Gebiet al-Tanf sollen nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums zwei Hilfskonvois abgefangen haben. Die humanitäre Hilfe, bestehend aus Medikamenten und Nahrungsmitteln, war für die Ortschaften Hadschmi und Kchel bestimmt. Der Vorfall ereignete sich am 3. Oktober, als rund 600 Kämpfer mit ihren Geländewagen das Flüchtlingslager Rukban verließen und in der 300 Kilometer davon entfernten Deeskalationszone ankamen.

Fast gleichzeitig trafen in der Deeskalationszone LKWs mit Hilfsgütern ein. Der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow, nannte das einen "weiteren sonderbaren Zufall". Ihm zufolge sei die humanitäre Hilfe komplett in die Hände der aus al-Tanf angereisten Kämpfer gefallen. Die beiden Ortschaften Hadschmi und Kchel würden demnach von schlafenden Zellen der Al-Nusra-Front kontrolliert. Wie Igor Konaschenkow mitteilte, hätten die angereisten Kämpfer mit den ortsansässigen schlafenden Zellen um die Hilfsgüter kämpfen oder aber Hand in Hand agieren müssen.

Darüber hinaus gab der Armeesprecher bekannt, dass Russlands Militärbehörde über Fotos des US-Stützpunktes in al-Tanf verfüge, auf denen für die US-Armee untypische Fahrzeuge zu sehen seien. Dabei handele es sich um Geländewagen mit darauf installierten Großkalibergewehren. Ähnliche Fahrzeuge werden oft von verschiedenen Terrorgruppierungen genutzt. (TASS)

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