Nordkoreanische Hacker sollen US-Militärpläne für Regimewechsel in Pjöngjang gestohlen haben

Nordkoreanische Hacker sollen US-Militärpläne für Regimewechsel in Pjöngjang gestohlen haben
Nordkoreanische Hacker sollen US-Militärpläne für Regimewechsel in Pjöngjang gestohlen haben (Symbolbild)
Hacker aus Nordkorea sollen mehrere geheime Dokumente gestohlen haben, die unter anderem Handlungspläne Südkoreas und der USA für den Fall eines Krieges gegen das kommunistische Land enthalten. Die südkoreanische Agentur Yonhap berichtet unter Berufung auf einen Abgeordneten der Regierungspartei, dass der Militärbehörde in Seoul insgesamt 235 Gigabyte an geheim eingestuften Dateien entwendet worden seien.

Lee Cheol-hee zufolge könnte die nordkoreanische Führung den Einsatzplan 5.015 und den Einsatzplan 3.100 in ihren Besitz gebracht haben. Im ersten Dokument geht es nach Angaben von Yonhap darum, wie genau Washington und Seoul die Führung in Pjöngjang zu liquidieren gedenken. Das zweite Dokument beschreibt demnach die Maßnahmen, welche im Fall von "lokalen" Provokationen von Seiten Nordkoreas zu ergreifen sind. Die gestohlenen Unterlagen könnten auch Informationen über die Zusammenarbeit zwischen südkoreanischen und US-Sondereinheiten sowie Angaben zu Kraftwerken und Militärobjekten in Südkorea enthalten. Die Verteidigungsbehörde in Seoul bestätigte zwar die Befürchtungen, wollte aber auf den Charakter der gestohlenen Unterlagen nicht eingehen. (RIA Nowosti)

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