Büros vom Roten Kreuz in Nordafghanistan geschlossen

Büros vom Roten Kreuz in Nordafghanistan geschlossen
Büros vom Roten Kreuz in Nordafghanistan geschlossen
Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) schließt seine Büros in den mit den radikalislamischen Taliban schwer umkämpften nordafghanischen Provinzen Kundus und Fariab. Das bestätigte am Montag der Sprecher des IKRK in Kabul, Thomas Glass. Außerdem werde das Büro in der nordafghanischen Provinz Balch "stark verkleinert". Grund sei eine Reihe schwerer Sicherheitsvorfälle im Norden in den vergangenen Monaten, sagte Glass.

Erst vor knapp vier Wochen hatte ein Patient im Orthopädie-Zentrum des IKRK in Balch eine spanische Therapeutin erschossen. Sein Motiv blieb unklar. Im Februar hatten unbekannte Bewaffnete sechs afghanische Mitarbeiter in der Nordprovinz Dschausdschan erschossen und zwei entführt. (dpa)

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