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Abgeordneter wirft Madrid "Wirtschaftsterror" gegen Katalonien vor

Abgeordneter wirft Madrid "Wirtschaftsterror" gegen Katalonien vor
Abgeordneter wirft Madrid "Wirtschaftsterror" gegen Katalonien vor (Symbolbild)
Der Abgeordnete der katalanischen Linksrepublikaner (ERC), Joan Tardà, hat der spanischen Zentralregierung "Wirtschaftsterror" gegen die Region Katalonien vorgeworfen. In einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur reagierte der Parlamentarier damit auf die Entscheidung Madrids vom Freitag, Unternehmen die Verlagerung des Firmensitzes aus Katalonien zu erleichtern.

Wenn Katalonien nun eine Sonderbehandlung erfahre, zeige das, dass Madrid eigentlich schon von der Unabhängigkeit ausgehe, meinte Joan Tardà. Es gebe weiter keine Alternative zu Verhandlungen. Sollte Madrid die autoritäre Linie gegen Barcelona durchziehen, werde es letztendlich "politische Gefangene" in Spanien geben.

Am 1. Oktober hatten bei einem von Madrid verbotenen Referendum in Katalonien gut 90 Prozent der Wähler für die Unabhängigkeit gestimmt. Allerdings nahmen nur 43 Prozent der Wahlberechtigten an der Volksabstimmung teil. Spanische Polizeikräfte gingen an verschiedenen Orten gewaltsam gegen Wähler vor, und Ministerpräsident Mariano Rajoy erklärte, es habe "kein Referendum, sondern eine Inszenierung" gegeben. (dpa)

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