Möglicher Amtsnachfolger von Kirgisistans Präsident stirbt bei Verkehrsunfall

Möglicher Amtsnachfolger von Kirgisistans Präsident stirbt bei Verkehrsunfall
Möglicher Amtsnachfolger von Kirgisistans Präsident stirbt bei Verkehrsunfall
Der Vizepremierminister Kirgisistans, Temir Dschumakadyrow, ist am Samstag bei einem Verkehrsunfall unweit der Hauptstadt Bischkek ums Leben gekommen. Der Toyota Land Cruiser des 38-jährigen Politikers kollidierte frontal mit einem mit Getreide beladenen Kamas-LKW, der auf die Gegenspur gekommen war. Alle drei Insassen des Geländewagens – der Fahrer, Temir Dschumakadyrow und sein Assistent Nurlan Dschamgyrtschijew – waren auf der Stelle tot.

Der Vizepremierminister leitete seit zwei Wochen die Wahlkommission des Landes und sollte die Transparenz der für den 15. Oktober anberaumten Präsidentenwahl gewährleisten. Kirgisistans Präsident Almasbek Atambajew bezeichnete Temir Dschumakadyrow als einen verantwortungsvollen und prinzipienfesten Politiker.

Er war einer meiner besten Schüler und Zöglinge. Er war 38 Jahre alt. Er war ein Mensch, in dem ich einen künftigen Staatschef gesehen habe", zitierte RIA Nowosti Almasbek Atambajew.       

Der amtierende Staatschef nimmt an den Wahlen nicht teil. Im Rennen sind zwölf Kandidaten. Vor zwei Wochen hat Almasbek Atambajew den vorigen Chef der Wahlkommission Dujschenbek Silalijew entlassen, der für einen der Kandidaten illegal geworben hat. (RIA Nowosti)

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