Kuriose Entdeckung in Sankt-Petersburg: Ägyptische Mumie einer Sängerin gehört entmanntem Priester

Kuriose Entdeckung in Sankt-Petersburg: Ägyptische Mumie einer Sängerin gehört entmanntem Priester
Kuriose Entdeckung in Sankt-Petersburg: Ägyptische Mumie der Sängerin gehört entmanntem Priester
Experten des Kunstmuseums Ermitage im russischen Sankt-Petersburg haben festgestellt, dass eine altägyptische Mumie, die als eine Gesangskünstlerin deklariert wurde, keiner Frau gehörte, sondern vielmehr einem entmannten Priester. Kastrationen wurden im alten Ägypten kaum praktiziert.

Nach der Ganzkörperuntersuchung einer Mumie aus Mitte des 1. Jahrtausends v. Chr., die in der Theben Nekropole gefunden worden war, stellte sich heraus, dass es zu einer Verwechslung bei der Beschaffung von Ausstellungsstücken gekommen sein soll, erklärte der Leiter der Abteilung "Alter Orient" Andrej Bolschakow. Die Verwechslung an sich sei nicht erstaunlich, von besonderem Interesse sei aber die Tatsache, dass der Priester kastriert wurde. Die Entmannung soll im alten Ägypten kaum praktiziert worden sein, so Bolschakow.

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