Münsterer Gericht: Kaffee und Brötchen sind kein vollwertiges Frühstück

Münsterer Gericht: Kaffee und Brötchen sind kein vollwertiges Frühstück
Münsterer Gericht: Kaffee und Brötchen sind kein vollwertiges Frühstück
Das Münsterer Finanzgericht hat am Montag ein Urteil gefällt, laut dem Kaffee mit trockenen Brötchen kein echtes Frühstück sind. Es solle auch einen Brotaufstrich oder einen Aufschnitt beinhalten, um als vollwertig zu gelten, hieß es. Ein Softwareunternehmen aus Münster hatte gegen das Finanzamt geklagt.

Der Unternehmer hatte seinen Mitarbeitern, Kunden und Gästen kostenlos heiße Getränke und trockene Brötchen angeboten. Das Finanzamt sah darin eine "unentgeltliche Zurverfügungstellung einer Mahlzeit an den Arbeitnehmer in Form eines Frühstücks" und forderte unter Berücksichtigung der Preissteigerungen der letzten Jahre eine Steuernachzahlung. Die Firma war damit nicht einverstanden und reichte eine Klage bei Gericht ein. Wegen des fehlenden Belags lehnte nun das Gericht die Forderung des Finanzamtes ab. 

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