"Irisches Alcatraz" zur besten Touristenattraktion Europas erklärt

"Irisches Alcatraz" zur besten Touristenattraktion Europas erklärt
"Irisches Alcatraz" zur besten Touristenattraktion Europas erklärt
Ein Gefängnis auf der irischen Spike Insel, auch "Irisches Alcatraz " genannt, hat eine Auszeichnung von den World Trade Awards 2017 als die beste Touristenattraktion Europas bekommen. Die ungewöhnliche Sehenswürdigkeit ließ auch das römische Kolosseum, den französischen Eiffelturm und den britischen Buckingham Palace hinter sich.

Die Anlage wurde im 6. Jahrhundert zuerst als Kloster gegründet. Später wurde das Kloster zu einer Festung, die auch als Gefängnis bzw. eine Zwischenstation für verurteilte Verbrecher diente, die auf Strafkolonien verbracht werden sollten. Im Jahre 1883 wurden die letzten Häftlinge auf das Festland gebracht. Fast ein Jahrhundert später wurde die Insel wieder zu einer Haftanstalt, die bis zum 2004 genutzt wurde. Als das Gefängnis geschlossen wurde, verließ auch die Zivilbevölkerung das Eiland.

Seit 2016 dient das "Irische Alcatraz" als Touristenattraktion. Außer einer gewöhnlichen Rundführung wird es Touristen angeboten, eine Nacht in einer Einzelzelle für besonders gefährliche Verbrecher zu verbringen.

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