Job statt Asyl: Zahl von Gastarbeitern aus dem Westbalkan um 60 Prozent gewachsen

Job statt Asyl: Zahl von Gastarbeitern aus dem Westbalkan um 60 Prozent gewachsen
Job statt Asyl: Zahl von Gastarbeitern aus dem Westbalkan um 60 Prozent gewachsen
Der vor zwei Jahren eingeleitete Kurswechsel der Bundesregierung im Umgang mit Jobsuchenden aus dem Westbalkan hat die Zahl der Gastarbeiter aus der Region spürbar steigen lassen. In den ersten acht Monaten dieses Jahres habe die Zahl der Arbeitserlaubnisse für Gastarbeiter aus Albanien und anderen Westbalkan-Ländern im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um knapp 60 Prozent auf 62.957 zugenommen, berichtete die Bundesagentur für Arbeit auf ihrem Internetportal.

Die Bundesregierung hatte mit dem Gastarbeiterprogramm auf die im Jahr 2015 stark gestiegene Zahl von Asylbewerbern vom Westbalkan reagiert. Da die allermeisten der Arbeit wegen nach Deutschland gekommen waren, hatte das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) deren Asylanträge fast zu 100 Prozent abgelehnt. Die Neuregelung erlaubt Menschen vom Westbalkan unter bestimmten Bedingungen, als Arbeitsmigranten nach Deutschland zu kommen. (dpa)

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