Führerschein für zivile Drohnen wird Pflicht

Führerschein für zivile Drohnen wird Pflicht
Führerschein für zivile Drohnen wird Pflicht
In Deutschland gelten von diesem Sonntag an zusätzliche Anforderungen für die immer beliebteren zivilen Drohnen. Für größere Fluggeräte ab zwei Kilogramm wird eine Art Führerschein ("Kenntnisnachweis") Pflicht, wie eine im Frühjahr in Kraft getretene Verordnung des Bundesverkehrsministeriums vorsieht. Die Nutzer müssen nun ihre Kenntnisse zur Navigation der Geräte und den rechtlichen Grundlagen nachweisen. Ausgenommen davon sind Modellflugplätze, auf denen es auch eine Aufsichtsperson gibt.

Hobbypiloten können den Nachweis nach einer auch online möglichen Prüfung durch anerkannte Stellen bekommen, wobei ein Mindestalter von 16 Jahren gilt. Zum anderen gibt es - nur für Flugmodelle - eine Bescheinigung nach einer Einweisung durch einen Luftsportverein. Hierfür gilt ein Mindestalter von 14 Jahren. Beide Nachweise gelten fünf Jahre lang. Anerkannt wird auch eine gültige Pilotenlizenz.

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Ebenfalls ab dem 1. Oktober gilt eine Kennzeichnungspflicht für Drohnen ab 250 Gramm. Um den Besitzer ausfindig machen zu können, müssen Name und Anschrift vermerkt werden. Die Kennzeichnung muss feuersicher und fest mit dem Gerät verbunden sein. (dpa)