"EU handelt wie Drittes Reich": Mögliches Verbot einheimischen Rums in Tschechien sorgt für Kritik

"EU handelt wie Drittes Reich": Mögliches Verbot einheimischen Rums in Tschechien sorgt für Kritik
"EU handelt wie Drittes Reich": Mögliches Verbot nationalen Rums in Tschechien sorgt für Kritik
Der Sprecher des tschechischen Präsidenten Milos Zeman verurteilte die Entscheidung der Europäischen Union über das mögliche Verbot einer Chemikalie, die ein wichtiger Bestandteil der einheimischen Spirituose in Tschechien ist. Den Schritt der europäischen Behörden verglich Jiri Ovcacek mit den Handlungen der Nazis während ihrer Tschechien-Besatzung.

Das Reich habe beschlossen, dass es im Protektorat keinen Rum Tuzemák mehr geben würde, schrieb der Sprecher auf seiner Facebook-Seite. Mit diesen Worten machte er eine Anspielung auf die Vorkriegszeiten und die Zeiten des Zweiten Weltkrieges, als die Tschechoslowakei nach der Besatzung durch Deutschland zum Protektorat Böhmen und Mähren unter deutsche Hoheit gestellt worden war. 

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit veröffentlichte im August einen Bericht, in dem behauptet wird, dass der tschechische Rum Ether enthält, die krebserregend sein könnte. Der Rum Tuzemák gilt in Tschechien seit Mitte des 19.  Jahrhunderts als nationales Getränk .

Mehr lesen - Tschechischer Präsident: Trump verteilt Noten an Länder wie ein Lehrer, wer kriegt die nächste 6?