"Americans first": US-Unternehmen stellt Ausländer an und wird von Regierung verklagt

"Americans first": US-Unternehmen stellt Ausländer an und wird von Regierung verklagt
Das Justizministerium der Vereinigten Staaten hat eine US-amerikanische Firma angeklagt, weil sie angeblich amerikanische Bewerber diskriminiert hatte. Statt Amerikaner anzustellen, entschied sich die Führung des Unternehmens für ausländische Kräfte.

Am Donnerstag erklärte das US-amerikanische Justizministerium, dass es rechtliche Schritte gegen die US-Firma Crop Production Services Inc. eingeleitet hat. Das Unternehmen, das seinen Sitz im Bundesstaat Colorado hat, soll sich geweigert haben, mindestens drei Amerikaner als saisonale Techniker in der Stadt El Campo im Bundesstaat Texas zu beschäftigen. Dem Unternehmen wird die Bevorzugung von Ausländern vorgeworfen. Außerdem habe die Firma gegen die geltenden Visa-Regeln verstoßen, die vorsehen, dass kein Unternehmen ausländische Zeitarbeitskräfte anstellen darf, wenn es sich negativ auf Gehälter und Arbeitsbedingungen der auf ähnliche Weise angestellten US-amerikanischen Arbeitnehmer auswirkt.

Das ist die erste Klage dieser Art, nachdem der US-amerikanische Präsident Donald Trump im April sein "Buy American and Hire American"–Dekret (auf Deutsch "Kauft Amerikanisch, beschäftigt Amerikanisch") unterzeichnet hat.

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