Journalistin fragt bei Tinder ihre persönlichen Daten an: Nun liest sie ein 800-seitiges Dokument

Journalistin fragt bei Tinder ihre persönlichen Daten an: Nun liest sie ein 800-seitiges Dokument
Journalistin fragt bei Tinder ihre Personaldaten an: Nun liest sie ein 800-seitiges Dokument
Die französische Journalistin Judith Duportail hat sich an den Dating-Service Tinder gewandt und darum gebeten, ihr eine Kopie jener Informationen über ihre Aktivitäten auf Tinder zu schicken, die das Portal gespeichert hat. Dabei stellte sich heraus, dass die gesammelten Informationen am Ende ein 800-seitiges Dokument füllen könnten. Duportail wies darauf hin, dass jeder EU-Bürger ein Recht darauf hat, dasselbe auch bei jedem anderen Internet-Unternehmen anzufragen.

Das Dokument beinhaltete Folgendes: Informationen über alle Männer, die der Journalistin gefielen, alle 1.700 Meldungen, die sie seit dem Jahr 2013 abgesandt hatte, Daten, wann sie sich einloggte und chattete, ihre Likes auf Facebook, Fotos aus Instagram, Angaben über ihre Ausbildung sowie die Informationen über die Männer, für die sie sich interessiert. "Ich war schockiert, wie viele Angaben ich freiwillig preisgegeben habe", gab Duportail zu.

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