Mensch gegen Esel: Urteil im Fall über Tier gefällt, das McLaren-Sportwagen mit Möhre verwechselte

Mensch gegen Esel: Urteil im Fall über Tier gefällt, das McLaren-Sportwagen mit Möhre verwechselte
Das Landgericht Gießen musste sich am Donnerstag mit einem äußerst kuriosen Fall auseinandersetzen. Das Gericht musste entscheiden, ob ein Esel schuld an Kratzern am Lack eines hochwertigen Sportwagens war.

Der Esel namens Vitus soll im September 2016 im osthessischen Schlitz in das teure Auto gebissen und so die Lackschäden verursacht haben. Der Fahrer, der geklagt hatte, sagte vor Gericht aus, der Vierbeiner habe zugelangt, als er in der Nähe der Weide seinen Wagen rückwärts gesetzt habe. Der Eigentümer des Wagens forderte für die Reparatur 5.800 Euro an Schadensersatz. Die Versicherung des Tierhalters will aber nur die Hälfte zahlen, weshalb das Gericht den kuriosen Fall am Donnerstag verhandelte.  

Das Landgericht Gießen gab der Klage des Autobesitzers recht. Es war nach Angaben eines Sprechers davon überzeugt, dass der Esel zweimal in das Heck des Wagens gebissen und dadurch einen Schaden von 5.800 Euro verursacht hatte. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. (dpa)

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