"Man darf vor einer Moschee nicht küssen" - Flüchtling aus Mali greift Liebespaar in Rom an

"Man darf vor einer Moschee nicht küssen" - Flüchtling aus Mali greift Liebespaar in Rom an
„Man darf vor Moschee nicht küssen“ - Flüchtling aus Mali greift in Rom Liebespaar an
In der italienischen Hauptstadt soll ein Flüchtling aus dem westafrikanischen Land Mali ein Paar angegriffen haben, weil er es unanständig fand, dass es „gegenüber einer Moschee“ Händchen hielt und sich küsste.

Der Vorfall ereignete sich im Bezirk Esquilin, einem der sieben klassischen Hügel Roms, wo auch viele Immigranten ansässig sind. Als der 24-jährige das Liebespaar sah, das Zärtlichkeiten austauschte, soll er gerufen haben, dass es „vor einer Moschee nicht küssen darf“, berichtet die Nachrichtenagentur ANSA. Bei dem Gebäude handelt es sich allerdings nicht um eine Moschee, sondern um ein islamisches Zentrum. Dessen ungeachtet habe der Malier anschließend die Frau geschubst und den Mann geschlagen. Als die Polizei vor Ort eintraf, soll er auch die Beamten angegriffen haben, wobei ein Polizist leicht verletzt worden sein soll. Der Mann wurde festgenommen und drei Tage später freigelassen, nachdem gegen ihn eine auf fünf Monate angesetzte Bewährungsstrafe verhängt wurde.

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