Gründer des Messengerdienstes Telegram wird im Iran angeklagt

Gründer des Messengerdienstes Telegram wird im Iran angeklagt
Gründer des Messengerdienstes Telegram wird in Iran angeklagt
Die iranischen Behörden haben behauptet, dass der Dienst intensiv von Terroristen genutzt würde. Außerdem verbreiteten einige Nutzer des Kommunikationsdienstes dadurch auch Kinderpornographie und verkauften Drogen. Telegram blockiert alle illegalen Inhalte, hat dessen Gründer, Pawel Durow, widersprochen.

Während der Sitzung des Rates bei der Staatsanwaltschaft in Teheran wurde beschlossen, eine Akte gegen Telegram Management anzulegen, berichtet iranische Nachrichtenagentur ISNA. Der Grund dafür sei die Benutzung der App von der Terrororganisation Islamischer Staat (IS) und verschiedener krimineller Strukturen, so Staatsanwalt Abbas Jafari-Dolatabadi. "Ich bin ziemlich überrascht, so was zu hören. Wir blockieren aktiv Terroristen und Pornographie in Iran. Ich glaube, die echten Gründe sind anders", schrieb Durow in seinem Twitter.

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